DMS Vorkampf

7 Vereinsaltersklassenrekorde (VAKR), 3 Vereinsrekorde (VR), persönliche Bestzeiten, aber auch Unkonzentriertheiten einzelner Sportler sind neben einem 7. Platz das Ergebnis des Vorkampfes der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Schwimmen (DMS) in der Landesliga Berlin.

Dass das Unternehmen DMS schwer werden würde, war im Vorfeld allen Beteiligten klar. So ging die Mannschaft zum ersten Mal ohne Masters an den Start, Leistungsträger Johannes Rach laborierte die gesamte Woche an einer Mittelohrentzündung, der Trainingsbeginn in die Saison war durch Schwimmhallensanierungen etwas verzögert, aber die Punktevorgabe von 16.490 stand und basierte auf den Bestzeiten der einzelnen Sportler.

Im ersten Durchgang gelang es den Jungs durch eine gute Mannschaftsleistung mit persönlichen Bestzeiten (Henrik, Björn, Paul) und dank Timo Zwiesigk (95) und Ben Heydecke (94), die 3 neue Vereinsrekorde (und damit auch neue VAKR) über 200L in 2:22,69 und 400L in 5:01,18 (Timo) und 200S in 2:21,41 (Ben) aufstellten, den Anschluss an die Punktevorgabe von 8154 zu halten. So erreichten sie im 1. Durchgang 8095 Punkte (-59). Schon hier zeichnete sich ab, dass es am Ende der 7. Platz werden würde, da der Vorsprung auf Platz 8  und der Rückstand auf Platz 6 zu groß waren. Mit Poseidon Berlin und dem OSC Potsdam waren zudem 2 Kandidaten für die 2. Bundesliga im Rennen.

Der 2. Abschnitt sollte nicht nur auf dem Papier der stärkere sein (hier waren 8336 Punkte geplant). Jeder konnte sein derzeitiges Potential abrufen und mit 3 VAKR durch Tom Skubowius (100S in 1:01,03 und 50F in 25,66), Ben Heydecke (400L in 5:05,87) sowie der Überraschnung des Tages Roman Wipf (200S in 2:29,22), der seit März nicht mehr trainiert, aber seine Bereitschaft zur Unterstützung der Mannschaft bekundet hatte, konnten Punkte aufgeholt werden. So erreichte man 8377 Punkte im 2. Durchgang und verpasste die Gesamtvorgabe von 16.490 nur um 18 Punkte.

Insgesamt war es eine gute Mannschaftsleistung, die im Endkampf am 06.12.09 noch zu steigern sein wird, vor allem, wenn die Damenmannschaft (die dieses Jahr verletzungs- und krankheitsbedingt nicht startet) wieder zur moralischen Unterstützung anwesend sein wird und die Jungs weiterhin anfeuert.